Taekwon-Do

Der koreanischer Kampfsport Taekwon-Do

Herkunft und Geschichte des Taekwon-Do

Taekwon-Do ist eine koreanische Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Sie hat sich über einen Zeitraum von 2000 Jahren entwickelt. In Deutschland wurde es im Jahre 1965 eingeführt und hat hier bereits sehr viele Anhänger gefunden.
Am Anfang stand noch eine recht einfache Kampftechnik, das sogenannte „Subak“, in welcher vorwiegend Handtechniken angewendet wurden, als Vorläufer in den Geschichtsaufschrieben.
300 bis 400 Jahre später kam als zweite Kampfart das „Taekyon“ hinzu. In dieser Kunst standen vorwiegend die Beintechniken im Vordergrund.
In den folgenden Jahrhunderten erlebte das „Taekyon“ viele Höhen und Tiefen. In verschiedenen Provinzen wurde es stark mit chinesischen Techniken durchsetzt, woraus die Namen „Kung-Su“, „Tae-Soo-Do“, usw. resultierten.
Durch die Verfeindung der drei Königreiche Sylla, Koguryo und Baekchae war eine starke Verbreitung der geübten Kriegs- und Kampfkünste gegeben. Im Jahre 668 n. Chr. gelang es dem Hwarang-Do-General Kim-Yu-Sin, die drei Königreiche zu vereinen.
In der folgenden Dynastie „Yi“ erlebte das „Taekyon“ seinen Höhepunkt, um in den folgenden Jahrhunderten langsam in Vergessenheit zu geraten.
Nach der Besetzung durch Japan wurde das „Taekyon“ nochmals mit dem japanischen Karate vermischt.
So vegetierte dieser Kampfsport, nur von einigen Gruppen und Personen aufrechterhalten, bis nach der Befreiung von den Japanern in unserem Jahrhundert dahin.
Im Jahr 1955 wurde erstmals der Name Taekwon-Do, nach Zusammenkunft führender Dan-Träger Koreas, verwendet.
Die World Taekwondo Federation (WTF; gegründet 1973, Sitz in Seoul) umfasst mittlerweile mehr als 130 nationale Verbände. Man schätzt, dass heute weltweit etwa 20 Millionen Menschen aktiv Taekwon-Do betreiben. Die ersten Weltmeisterschaften fanden 1973 statt und werden seitdem alle zwei Jahre ausgetragen. Europameisterschaften gibt es seit 1976. Wettkämpfe für Frauen finden seit 1983 inoffiziell statt. Diese wurden erstmals 1987 in das offizielle Programm aufgenommen.
1983 war Taekwon-Do offizielle Sportart bei den Panamerikanischen Spielen und 1984 bei den Asienspielen. Seit dem Jahr 2000 gehört es auch zum Programm der Olympischen Spiele, nachdem es 1988 und 1992 als Demonstrationswettbewerb vertreten gewesen war. Die Mehrzahl der Taekwon-Do-Meister stammt aus Südkorea. Doch auch in anderen Ländern erreichen immer mehr Sportler Meisterklasse. Vor allem in den USA, Spanien, der Türkei, den Niederlanden und Deutschland gibt es unlängst eine größere Anzahl von qualifizierten Dan-Trägern. Der Dachverband dieses Kampfports in Deutschland ist die Deutsche Taekwondo Union (DTU; gegründet 1981, Sitz in München).

“ Kenne den Gegner und kenne dich selbst. Dann wird dein Sieg nie gefährdet sein. Kenne das Gelände und die Witterung, und dein Sieg wird vollkommen sein. „

Sunzi

Januar 2002

Voraussetzungen

Es gibt keine Taekwon-Do-Einsteigerkurse. Anfänger können bei uns jederzeit einsteigen. Das Mindestalter bei den Kindern beträgt 7 Jahre.

Wichtiger Hinweis an die Eltern:
Bitte begleiten Sie Ihre Kinder bis zur Umkleide der Sporthalle und warten Sie gegebenenfalls auf den Trainer!

Probetraining im Taekwon-Do

Ein Probetraining im Taekwon-Do ist nach Absprache möglich.